Behandlung der MS

1)

Akutbehandlung der Multiplen Sklerose

2)

Immunsupression

3)

Immunmodulation

4)

Alternative Therapien

5)

Symptomatische Therapien

6)

Begleitende Therapien

6.1)

Klima-Therapie

6.2)

Feldenkrais-Therapie

6.3)

Hippo-Therapie

6.4)

Biomechanische Stimulation

6.5)

Bioenergietherapie

6.6)

Cranio-Sacral-Therapie

6.7)

Qi Gong

6.5) Bioenergietherapie

Regulationsmedizin: Neue diagnostische und therapeutische Ansätze in der Behandlung chronischer Erkrankungen am Beispiel der MS

Dr. med. Gregor Will

Chronische Erkrankungen wie Allergien, Rheuma oder auch Multiple Sklerose nehmen innerhalb der letzten Jahrzehnte an Häufigkeit und Schwere zu. An häufigen Ursachen kommen in Frage:

  1. Allergien auf Nahrungsmittel, Lebensmittelzusatzstoffe, Pollen, Schimmelpilze, Tierhaare, Hausstaub u.a.
  2. Sog. Inweltbelastungen wie Bakterien, Pilze, Viren oder Würmer.
  3. Chemische Umweltbelastungen mit Schwermetallen (Zahnmaterialien u.a.) sowie Umweltchemikalien wie Formaldehyd, Lösungsmittel u.a.
  4. Physikalische Umweltbelastungen durch Elektrosmog, radioaktive Strahlung u.a.
  5. Nebenwirkungen durch Medikamente wie z.B. Kortison, Antibiotika u.a.
  6. Psychische und psychosomatische Belastungen durch Fehlverarbeitung von Stress und Emotionen.

Diese Liste beinhaltet die wichtigsten und häufigsten Belastungen. Leider muss man davon ausgehen, dass es sich nicht um Einzelbelastungen sondern um die Summe von vielen Belastungen handelt, denen unser Körper ausgesetzt ist.

Um mit diesen Belastungen fertig zu werden, stehen unserem Körper mehrere Möglichkeiten der Ausleitung zur Verfügung. Als Ausleitungsorgane bezeichnet man die Organe, mit denen Allergene oder giftige Belastungen sowie Stoffwechselschlacken aus dem Körper entfernt werden können. Die typischen Flüssigkeiten der Ausleitungsorgane sind Stuhl, Urin, Schweiss sowie Auswurf.

Die Wertigkeit der Ausleitungsorgane kann man an der durchschnittlichen Haut- und Schleimhautoberfläche eines normalgewichtigen Erwachsenen entnehmen. Diese beträgt insgesamt ca. 500 m2. Davon betreffen die Darmschleimhaut 400 m2, die Lungen- und Bronchialschleimhaut 100 m2. Die anderen Flächen wie Haut, Nasen- und Rachenschleimhaut sowie Schleimhaut der Unterleibsorgane liegen jeweils in einer Grössenordnung von 2 bzw. 1 m2.  80% der gesamt Haut- und Schleimhautoberfläche betrifft also die Darmwand. Der Darm stellt somit unser wichtigstes Stoffwechsel-, Regulations- und Ausleitungsorgan dar.

Erst wenn diese Ausleitungsorgane überfordert sind, die o.a. Allergien und giftigen Belastungen aus dem Körper auszuleiten, deponiert unser Körper die jeweiligen Belastungen in anderen Organen, wie z.B. dem Bindegewebe, der Muskulatur oder dem zentralen Nervensystem. Diese Ablagerungen führen dann je nach Ausmass und Schwere zu Beschwerden des Patienten wie beispielsweise Muskel- ­und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen oder gar Störungen der Muskelkraft bzw. der Sensibilität.

Die Regulationsmedizin ist in der Lage bei derartigen Beschwerdebildern, Symptombelastungen von Ursachen zu trennen und diese Ursachen mit Hilfe der körpereigenen Ausleitungsorgane zu eliminieren.

Bei einer sehr grossen Vielfalt von Belastungen und häufigen Störungen verschiedener Organsysteme bietet sich ein Messverfahren an, das leicht durchführbar, aussagekräftig und nebenwirkungsfrei ist. Mittels bioenergetischer Diagnostik kann das Schwingungsspektrum von Organsystemen und Organen in Hinblick auf mögliche Allergene und giftige Belastungen untersucht werden. Dabei wird das körpereigene Schwingungsfeld gemessen, wie dies beispielsweise auch

bei der Untersuchung von Herz- und Hirnströmen im Sinne eines EKG und eines EEG möglich ist. Im Körper jedes Menschen sind neben gesunden (harmonischen) auch kranke (disharmonische) elektromagnetische Schwingungen wirksam. Mittels Elektroden, die wie eine Antenne funktionieren, können sowohl die harmonischen als auch die disharmonischen Schwingungen von der Hautoberfläche und aus tieferen Körperschichten als patienteneigene Schwingungen abgegriffen werden. Über ein mit den Elektroden verbundenes Diagnosegerät können diese patienteneigenen Schwingungen von nahezu allen Körperregionen gemessen und ihre Gesamtheit bewertet werden. Diese Schwingungen können mittels Kabel in ein sog. Bioresonanzgerät geleitet werden und dort elektronisch zu Therapieschwingungen verändert werden. Dabei können sowohl harmonische Schwingungen verstärkt als auch disharmonische Schwingungen abgeschwächt werden. Die so veränderten Schwingungen werden wiederum über Kabel in den Körper der Patienten zurückgeleitet und erzielen dort die eigentliche therapeutische Wirkung. Durch die Verminderung krankhafter Schwingungsenergie wird die körpereigene Regulation zunächst angeregt und im weiteren Therapieverlauf dauerhaft optimiert. Hauptziel der Bioresonanztherapie ist es, den Körper von den störenden Belastungen soweit zu befreien, wie es für eine dauerhafte Aktivierung der körpereigenen Regulations- bzw. Selbstheilungskräfte notwendig ist. Diese Veränderungen machen sich zunächst positiv hinsichtlich der Beschwerdesymptomatik der Patienten bemerkbar. In der Folge einer Stabilisierung der bioenergetischen körpereigenen Regulation kommt es auch zu einer messbaren Stabilisierung der biochemischen Körperprozesse. Dies bedeutet, dass sich vorher krankhaft veränderte biochemische Körperprozesse wieder normalisieren können. Mit einer zeitlichen Verzögerung von Wochen bis einigen Monaten verbessern sich beispielsweise vorher erhöhte Blutwerte und normalisieren sich röntgenologisch sichtbare Veränderungen.

Für viele chronische Erkrankungen, z.B. auch die Multiple Sklerose gibt es schulmedizinisch keine beweisenden Untersuchungen und keine ursächlich wirksame Therapie. Das bioenergetische Konzept der Diagnose und Therapie einer Multiplen Sklerose besteht aus:

  1. Es kommt zu Giftablagenmgen im Nervensystem, der persönlichen Schwachstelle des Patienten.
  2. Die sog. Ausleitungsorgane, speziell Niere/Blase und Leber/Galle sind mit ihrer Ausleitungsfähigkeit überfordert.
  3. Wesentliche Giftstoffe, die sich im zentralen Nervensystem auf diese Art und Weise ablagern können, sind u.a. Schwermetalle wie Quecksilber oder Blei, Borrelia-Bakterien (durch Zeckenbiss übertragen) sowie Epstein-Barr-Virus.

Das bioenergetische Therapiekonzept besteht aus einer Stabilisierung der Ausleitungsorgane sowie einer vorsichtigen Ausleitung der getesteten Belastungen. Die bioenergetische Therapie einer Multiplen Sklerose bedarf großer Erfahrung, da auf keinen Fall ein Krankheitsschub ausgelöst werden darf.

In Deutschland gibt es bereits mehrere Tausend Anwender der bioenergetischen Therapie. Mittlerweile wird diese Methode in mehr als 40 Ländern auf der Welt angewendet. Innerhalb der letzten Jahre sind eine Vielzahl von Studien zur Wirksamkeit dieser Methodik vorgelegt worden. Es gibt bereits einzelne Forschungsgruppen, die sich auch im universitären Bereich damit beschäftigen.

Selbstverständlich wird bei einer chronischen Erkrankung wie der Multiplen Sklerose die bioenergetische Therapie nicht isoliert angewendet, sondern mit anderen etablierten Verfahren kombiniert. Basis ist eine Verbesserung der Trinkgewohnheiten (mindestens 2 Liter Flüssigkeit täglich), eine Umstellung auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost, eine Ergänzung fehlender Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine sowie eine medikamentöse Begleittherapie. Dabei werden sowohl homöopathische, phytotherapeutische als auch allopathische (schulmedizinische) Therapiemöglichkeiten ergänzt. An weiteren Verfahren können im Einzelfall die Neuraltherapie nach Hunnecke oder die Akupunktur angewendet werden.

Ziel der bioenergetischen Therapie sowie möglichst aller Therapieverfahren ist es, die Selbstheilungskräfte des Patienten so zu aktivieren, dass das Optimum an körpereigenen Reserven wieder zur Verfügung steht. Im Idealfall bedeutet das Ausheilung einer Erkrankung, bei vielen chronischen Erkrankungen zumindestens eine deutliche Verbesserung und Stabilisierung auf einem wesentlich höherem Niveau.

Ersteinstellung: 1. März 1999
Zuletzt überarbeitet: 1. April 2006