Behandlung der MS

1)

Akutbehandlung der Multiplen Sklerose

2)

Immunsupression

3)

Immunmodulation

4)

Alternative Therapien

5)

Symptomatische Therapien

6)

Begleitende Therapien

6.1)

Klima-Therapie

6.2)

Feldenkrais-Therapie

6.3)

Hippo-Therapie

6.4)

Biomechanische Stimulation

6.5)

Bioenergietherapie

6.6)

Cranio-Sacral-Therapie

6.7)

Qi Gong

6.4) Biomechanische Stimulation (BMS)

Seit einigen Jahren geistern die Meldungen über diese Therapieform durch die Medien. Man liest allenthalben Überschriften wie: "Längeres Leben durch russische Heilmethode!" oder  "Nach einer Behandlung wie ein neuer Mensch !"  oder auch  "Die Geheimwaffe der Olympiasieger".

Was ist dran, an dieser "Biomechanischen Stimulation"?

Entwickelt wurde das Verfahren in den Jahren 1978/79 in der damaligen Sowjetunion von Prof. Dr. Vladimir Nasarov, Inhaber des Lehrstuhls für Biomechanik in Minsk.  In der Sowjetunion wurde das Verfahren zunächst im Leistungssport und in der Raumfahrt eingesetzt. Erst nach der Öffnung des Ostens wurde BMS auch im Westen bekannt und gewann immer mehr an Bedeutung bei der Behandlung der unterschiedlichsten Krankheiten

Daß die muskeleigene Vibration für die Durchblutung der Kapilargefäße eine wichtige Rolle spielt, gehört schon seit Jahren zu den medizinischen Erkenntnissen.  Um den gleichen Effekt künstlich zu erzeugen, oder gar zu verstärken, werden „Biomechanische Stimulationsgeräte“ mit körpereigenen Frequenzen gezielt an den Körperstellen eingesetzt, wo man die Therapieerfolge wünscht.  Dabei werden neue Erkenntnisse in der Muskelphysiologie und der Muskelbiomechamik in der Praxis angewendet, indem im Gegensatz zur herkömmlichen, klassischen Behandlungsform nicht die entspannte Muskulatur, behandelt wird.  In der BMS-Behandlung erfolgt die Vibration in Faserrichtung der gespannten Muskeln.

Die Vibration wirkt auch auf die Rezeptoren am Ende der Nervenstränge, und deshalb spürt der Patient nach einer BMS-Behandlung die durch die Krankheit hervorgerufenen Schmerzen kaum noch. Vor allem auch deshalb, weil Stoffe wie Serotin, Calciumchlorid, Histamine u.a. in den Zellzwischenräumen abgebaut werden.

Mit der Biomechanischen Stimulation der Muskeln kann also auch Einfluß genommen werden auf den Blutkreislauf, das Nerven- und das Lymphsystem.  Ein entscheidender Vorteil dieser Therapiemethode ist zudem, daß das Herz bei dieser Behandlung absolut unbelastet bleibt.  Die Stimulation bewirkt die Eigendurchblutung des Muskels.  Auf diese Weise werden der Muskel und damit auch die Nerven mit "Nahrung" versorgt.

Die BMS-Methode wird heute in den verschiedensten Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt. Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Augenleiden (Sehstörungen) und Lähmungen werden mit der BMS ebenso erfolgreich behandelt, wie Verbrennungen und Narbenbildung.  Auch im kosmetischen Bereich findet BMS Anwendung. 

Professor Dr. med. Nasarov setzte diese Methode zunächst bei den sowjetischen Spitzensportlern ein, um deren Leistungsfähigkeit ohne Doping in wenigen Minuten auf natürliche Weise zu steigern.  Die russischen Kosmonauten nutzen BMS zur Vorbeugung gegen Muskelschwund im schwerelosen Raum.

BMS ist eine rein mechanische Einwirkung auf den Körper und arbeitet dabei ohne elektrischen Strom oder Chemikalien

Die Behandlung erfolgt mit einer jeweils vom Therapeuten in Abstimmung auf das zu behandelnde Krankheitsbild bestimmten Frequenz und Amplitude. Unmittelbar nach einer Behandlung kann der Erfolg erfühlt und auch gemessen werden.  Eine Therapieeinheit von nur wenigen Minuten entspricht einem Muskelaufbau von ca. 12 Prozent.  Ein solches Ergebnis kann nicht einmal nach einem ganzen Abend Hochleistungstraining erreicht werden.

Eine BMS-Behandlung bewirkt eine sofortige starke Revitalisierung des gesamten Körpers. Nebenwirkungen der BMS-Behandlung sind außer einem leichten Muskelkater nicht bekannt geworden.

Die Krankenkassen sind bisher nur unter bestimmten Bedingungen bereit, die Kosten für die BMS-Behandlung zu übernehmen. Dazu gehören unter anderem die Behandlung von MS, die Behandlung von Schlaganfällen und Sklerodermi.

Für weitere Informationen zu Detailfragen wenden Sie sich bitte an:

Gesellschaft für die Bio-Mechanische Stimulation e. V.
Industriestr. A Nr. 2
02991 LAUTA
Tel.: 035722 93667
Fax.: 035722 93665
eMail: info@bms-ev.de
http://www.bms-ev.de

BMS-Netz
Dieter Weber
Rodenbergweg 4
97688 Bad Kissingen
Tel.: 0971 64933
Fax.: 0971 69163
http://www.bms-netz.de

Ersteinstellung: 16.08.1999