Termine

Die Mitglieder der MSK e. V. treffen sich regelmäßig im Gemeindesaal der St. Aegidius Kirche in Mannheim-Seckenheim (siehe Anfahrtsskizze). Anlass sind zumeist Vorträge von Experten zu aktuellen Themen rund um MS und damit verwandten Inhalten. Hier ist zudem Raum für Austausch und anschließender gemeinsamer Aktivität, etwa dem Besuch eines Lokals oder Restaurants. Interessierte sind herzlich willkommen!

Termin: 17. Februar 2018
Beginn: 15.OO Uhr
Ort: Gemeindesaal im Hof der St. Aegidius Kirche, Stengelstraße 4, Mannheim-Seckenheim
Referent: Alfred Wieder

Wir alle wollten diese Krankheit nicht — wenn wir sie annehmen und unser Leben trotzdem leben, sind wir aber gar nicht so schlecht dran, wie viele und wir oft selber denken. Die Symptome lassen sich mit Hilfe unserer Natur erheblich lindern, dazu können tägliche Übungen einiges bewirken. Der Vortrag von Alfred Wieder wird auch Ihr Leben und Ihr Leiden positiv verändern. Weiterhin erhalten Sie einen Einblick über den augenblicklichen Stand der diversen Forschungsansätze, um die Ursache unserer Krankheit zu ergründen.

Alfred Wieder, 56, leidet seit vielen Jahren am sekundär-progredienten Verlauf von MS. Seine größte Herausforderung ist das Fatigue-Syndrom, weshalb er seiner Arbeit in reduziertem Maß nachgeht. Er ist Gründer der MIG/HMW Gruppe, einem Life-Science-Investor in Deutschland und Österreich. In seinem Team arbeiten Molekularbiologen, Bio-Chemiker, Biologen, Immuntherapeuten, Ärzte, Onkologen etc. Beruflich hat er sich seit vielen Jahren u. a. mit Autoimmunerkrankungen beschäftigt.

Termin: 17. März 2018
Beginn: 15.OO Uhr
Ort: Gemeindesaal im Hof der St. Aegidius Kirche, Stengelstraße 4, Mannheim-Seckenheim
Referenten: Joachim Heller und Robert Gödicke

Wenn plötzlich beim Laufen Probleme entstehen und jeder Schritt zur Stolperfalle wird, dann machen viele Aktivitäten im Alltag Mühe. Ein auch bei MS-Patienten häufiger Grund für das unrunde Laufen ist eine Fußheberschwäche (Lähmung des Nervus peroneus/fibularis profundus). Durch die mangelnde Kontrolle über die Fußhebermuskulatur können Betroffene den Fuß nicht mehr natürlich abrollen (Fallfuß). Ein Vorschwingen des Beines, wie beim normalen Gehvorgang, ist bei einer Fußheberschwäche nicht mehr möglich. Dort, wo der Körper den Impuls über die Nervenbahn nicht mehr selbst setzen kann, wird durch elektrische Impulse (Neurostimulation) auf das Nervensystem eingewirkt, um eine Bewegung auszulösen. Den Betroffenen kann evtl. mit der funktionellen Elektrostimulation (FES) geholfen werden, wieder besser zu Fuß zu sein. Moderne Therapiegeräte trainieren den Muskel und helfen, den Gang zu stabilisieren und das verlorene Bewegungsmuster wieder aufzubauen.

Joachim Heller, Geschäftsführer der Heller Medizintechnik GmbH, wird über Anwendungsmöglichkeiten sowie Erfahrungsberichte reden und den medizinischen Bereich abdecken. Robert Gödicke, Produktentwickler, wird die Funktionsweise des Gerätes erläutern.