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Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e. V.

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Recht & Soziales

MS und Beruf - Warum gemischte Teams mit Menschen mit Behinderung besser performen

Tom Foell, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Nach meinem letzten Artikel über die Reha im Medical Park Loipl möchte ich heute einen Blick auf ein Thema werfen, das mich als Betroffener seit meiner Diagnose begleitet: die Vereinbarkeit von MS und Beruf. Eine Reha ist oftmals eng damit vernetzt, da es häufig darum geht, berufstätige Menschen mit MS (MmMS) wieder fit zu machen, u. a. auch für den Job. Über eine andere ehrenamtliche Tätigkeit durfte ich dieses Jahr am Global Disability Summit (GDS) in Berlin teilnehmen und habe mich dort komplett auf das Thema Beruf konzentriert. Dabei bin ich auf überraschend positive Erkenntnisse gestoßen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Außerdem nehme ich seit einem Jahr auch an einem Pilotprojekt für berufstätige MmMS teil, das ich als einen sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung einstufe.

© Tom Foell

Berufstätigkeit und Familiengründung

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025
Dass Berufstätige sich mit Fragen der Familienplanung und -gründung auseinandersetzen, ist an sich nichts Besonderes. Selbst wenn die Betroffenen zusätzlich noch mit einer Behinderung konfrontiert sind, sollte sich (auch aufgrund der Behindertenrechtskonvention) daran nichts ändern. Weit gefehlt – das musste jüngst eine junge Frau miterleben, die nur mithilfe des Verwaltungsgerichts (VG) Mainz zu ihrem Recht kam.

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Die Lücke zwischen Krankengeld und Erwerbsminderungsrente

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025
Der Fall: Frau A., 45 Jahre, lebt mit Multipler Sklerose. Nach mehreren schweren Schüben schafft sie es nicht mehr, die volle Stundenzahl zu arbeiten. Sie ist erschöpft, wofür ihr Arbeitgeber Verständnis hat. Schon seit längerem bezieht sie Krankengeld von ihrer Krankenkasse. In Kürze endet diese Krankengeldzahlung, weil die Höchstdauer erreicht ist. Ihr Antrag auf Erwerbsminderungsrente läuft, wann darüber entschieden werden wird, ist offen – die Rentenversicherung fordert ein medizinisches Gutachten. Frau A. fragt sich, wovon sie leben soll, wenn das Krankengeld endet und die Rente noch nicht gezahlt wird.

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Die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Multipler Sklerose

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025
Möglicherweise ist Ihnen der Begriff „Eingliederungshilfe“ bereits bekannt und Sie haben eine Vorstellung davon. Andernfalls lesen Sie ihn vielleicht heute zum ersten Mal und fragen sich, was er bedeutet und welche Relevanz er für Ihre Erkrankung hat. In jedem Fall lohnt es sich, das Recht der Eingliederungshilfe im Rahmen dieses Artikels kurz zu beleuchten.

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Zugang zur medizinischen Rehabilitation aus der Pflegebegutachtung – eine wenig bekannte Möglichkeit

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 01/2025
Die Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation sind vielen pflegebedürftigen Menschen, ihren Pflegepersonen und den an der Versorgung beteiligten Personen und Institutionen nicht ausreichend bekannt – sie können aber dazu beitragen, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie, liebe Leserschaft, werden mit den Begriffen „Pflegeversicherung“ und „medizinische Rehabilitationsmaßnahme“ sicherlich etwas anfangen können. Lesen Sie hier über die Verbindung, die zwischen beiden besteht.

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Armutsrisiko Krankheit - Was muss sich ändern?

Red., Blickpunkt-Ausgabe 01/2025

Eine chronische Erkrankung kann Betroffene und ihre Angehörigen regelrecht aus der Bahn werfen. Neben sozialen Auswirkungen haben einschränkende Symptome vor allem auch Folgen für die ökonomische Stabilität: Wiederkehrende Arbeitsausfälle, eine geringere Belastbarkeit bis hin zur Berufsunfähigkeit und der Bezug einer frühen und deshalb kleinen Rente können nicht selten massive finanzielle Sorgen bis hin zur drohenden Armut bedeuten, die durch den schwierigen Zugang zu unterstützenden Leistungen für viele nicht selten auch zur Realität wird.

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Krankenbeförderung: Wer trägt die Kosten?

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 04/2024
Die Krankenbehandlung ist eine Leistung, die Versicherten von ihrer Krankenkasse zusteht. Nach § 11 Abs. 1 SGB V (Gesetzliche Krankenversicherung) haben Versicherte u. a. auch Anspruch auf Leistungen zur Verhütung von Krankheiten und deren Verschlimmerung, zur Erfassung von gesundheitlichen Risiken und Früherkennung oder zur medizinischen Rehabilitation. Nicht immer sind Versicherte in der Lage, ihre Behandler aus eigener Kraft aufzusuchen. Dann stellt sich die Frage nach der Krankenbeförderung und insbesondere, wer die Kosten dafür trägt.

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Interessantes aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 02/2024
Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine wichtige Säule der Alterssicherung in Deutschland. Sie ist eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bestimmte Gruppen von selbstständig Erwerbstätigen sowie weitere Personenkreise. Ihre Anfänge liegen mehr als 125 Jahre zurück – von einem bloßen Zuschuss zum Lebensunterhalt haben sich die Renten zu einer weitestgehend verlässlichen Leistung entwickelt. Kontinuierlich gibt es neue Entwicklungen.

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Die Regeln der Zuzahlungsbefreiung

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 04/2023
Im Krankenversicherungsrecht ist gesetzlich geregelt, dass Versicherte jedes Kalenderjahr Zuzahlungen zu leisten haben. Die Zuzahlung ist der Betrag, den die Krankenversicherung nicht übernimmt, den Versicherte also aus ihrem eigenen Portemonnaie zahlen müssen. Diese Zahlungsverpflichtung ist aber nicht unbegrenzt, sondern geht nur bis zur sogenannten Belastungsgrenze. Das – und wie die Belastungsgrenze zu ermitteln ist – steht in § 62 SGB V (Recht der gesetzlichen Krankenversicherung).

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Reisen mit MS

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 03/2023
Reisen bedeutet Lebensqualität! Ob die Reise Sie nach Amerika, Namibia, Portugal oder in den Schwarzwald führt, ist eine Frage des Geschmacks. Auch für Menschen mit MS.

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