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Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e. V.

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Recht & Soziales

MS und Beruf: „Wir müssen raus aus dem Defizitdenken“

Tom Foell, Blickpunkt-Ausgabe 03/2026

Im BP 4/25 hatte ich euch bereits das Empowerment-Programm für Berufstätige mit MS Mission:Success! des Hildegardis-Vereins näher vorgestellt und ein Interview mit der Programmleiterin Dr. Ursula Sautter in Aussicht gestellt, das ich jetzt führen konnte. Wir sprachen über Mut, verborgene Stärken, KI als Chance und die größte Frustration im deutschen Fördersystem, aber auch über Erfolge, Grenzen und das, was als nächstes kommen muss.

© Hildegardis-Verein

Streitpunkt Impfschaden und Multiple Sklerose

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 03/2026
Wer beim Lesen dieser Überschrift an die COVID-19-Pandemie und die damalige Impfdebatte denkt, liegt falsch. Es geht um gesundheitliche Probleme, die nach einer Routineimpfung aufgetreten sind. Der zugrunde liegende Fall, über den im Jahr 2016 das Landessozialgericht Baden-Württemberg entschieden hat, ist nach wie vor aktuell. Das Urteil verdeutlicht die hohen Hürden bei der Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen nach dem Infektionsschutzgesetz. Die konkreten Leistungen und Verfahren sind heute im SGB XIV (Soziale Entschädigung) in den §§ 24 ff festgelegt. Anhand des Rechtsstreits wird deutlich, wie komplex das Zusammenspiel aus juristischen Vorgaben, medizinischen Gutachten und unter Umständen jahrzehntelanger Krankengeschichte ist. Konkret ging es in dem Verfahren um die Frage, ob eine Multiple Sklerose (MS) sowie eine Sehnerventzündung als Folge einer Hepatitis-B-Impfung anerkannt werden können.

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Was bleiben muss: Erwerbsminderungsrente bei Multipler Sklerose

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 02/2026
Der reale Kaufkraftverlust in den vergangenen Jahren, unsichere wirtschaftliche Zeiten, die Vorschläge für eine Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die finanzielle Notlage in der Pflegeversicherung und nicht zuletzt die gegen Mitte 2026 zu erwartenden Ergebnisse der Alterssicherungskommission bewirken zunehmend eine Verunsicherung in der Bevölkerung. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission, die gemeinhin auch als Rentenkommission 2026 bezeichnet wird, hat Anfang Januar 2026 ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll Vorschläge für die langfristige Stabilisierung der Rentenfinanzen über das Jahr 2031 hinaus erarbeiten. Das ist eine große sozial- und gesellschaftspolitische Herausforderung und ein Grund, auf das zu schauen, was die Gesetzliche Rentenversicherung als Sozialversicherung aktuell noch bietet.

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Multiple Sklerose und der Grad der Behinderung

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 01/2026
Wer mit Multiple Sklerose (MS) lebt und sich mit anderen Betroffenen austauscht, kennt das: Die Diagnose ist gleichlautend, die Höhe des Grades der Behinderung (GdB) ist unterschiedlich. Das führt zu einem Gefühl der Ungleichbehandlung und dem Wunsch nach Änderung. Um zu verstehen, warum die Bewertung unterschiedlich sein kann, muss man die rechtlichen Grundlagen und das Bewertungsverfahren kennen. Das wird im Nachfolgenden anhand eines Falls aus der Praxis erläutert.

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MS und Beruf - Warum gemischte Teams mit Menschen mit Behinderung besser performen

Tom Foell, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Nach meinem letzten Artikel über die Reha im Medical Park Loipl möchte ich heute einen Blick auf ein Thema werfen, das mich als Betroffener seit meiner Diagnose begleitet: die Vereinbarkeit von MS und Beruf. Eine Reha ist oftmals eng damit vernetzt, da es häufig darum geht, berufstätige Menschen mit MS (MmMS) wieder fit zu machen, u. a. auch für den Job. Über eine andere ehrenamtliche Tätigkeit durfte ich dieses Jahr am Global Disability Summit (GDS) in Berlin teilnehmen und habe mich dort komplett auf das Thema Beruf konzentriert. Dabei bin ich auf überraschend positive Erkenntnisse gestoßen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Außerdem nehme ich seit einem Jahr auch an einem Pilotprojekt für berufstätige MmMS teil, das ich als einen sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung einstufe.

© Tom Foell

Berufstätigkeit und Familiengründung

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025
Dass Berufstätige sich mit Fragen der Familienplanung und -gründung auseinandersetzen, ist an sich nichts Besonderes. Selbst wenn die Betroffenen zusätzlich noch mit einer Behinderung konfrontiert sind, sollte sich (auch aufgrund der Behindertenrechtskonvention) daran nichts ändern. Weit gefehlt – das musste jüngst eine junge Frau miterleben, die nur mithilfe des Verwaltungsgerichts (VG) Mainz zu ihrem Recht kam.

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Die Lücke zwischen Krankengeld und Erwerbsminderungsrente

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025
Der Fall: Frau A., 45 Jahre, lebt mit Multipler Sklerose. Nach mehreren schweren Schüben schafft sie es nicht mehr, die volle Stundenzahl zu arbeiten. Sie ist erschöpft, wofür ihr Arbeitgeber Verständnis hat. Schon seit längerem bezieht sie Krankengeld von ihrer Krankenkasse. In Kürze endet diese Krankengeldzahlung, weil die Höchstdauer erreicht ist. Ihr Antrag auf Erwerbsminderungsrente läuft, wann darüber entschieden werden wird, ist offen – die Rentenversicherung fordert ein medizinisches Gutachten. Frau A. fragt sich, wovon sie leben soll, wenn das Krankengeld endet und die Rente noch nicht gezahlt wird.

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Die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Multipler Sklerose

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025
Möglicherweise ist Ihnen der Begriff „Eingliederungshilfe“ bereits bekannt und Sie haben eine Vorstellung davon. Andernfalls lesen Sie ihn vielleicht heute zum ersten Mal und fragen sich, was er bedeutet und welche Relevanz er für Ihre Erkrankung hat. In jedem Fall lohnt es sich, das Recht der Eingliederungshilfe im Rahmen dieses Artikels kurz zu beleuchten.

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Zugang zur medizinischen Rehabilitation aus der Pflegebegutachtung – eine wenig bekannte Möglichkeit

Anja Bollmann, Blickpunkt-Ausgabe 01/2025
Die Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation sind vielen pflegebedürftigen Menschen, ihren Pflegepersonen und den an der Versorgung beteiligten Personen und Institutionen nicht ausreichend bekannt – sie können aber dazu beitragen, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie, liebe Leserschaft, werden mit den Begriffen „Pflegeversicherung“ und „medizinische Rehabilitationsmaßnahme“ sicherlich etwas anfangen können. Lesen Sie hier über die Verbindung, die zwischen beiden besteht.

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Armutsrisiko Krankheit - Was muss sich ändern?

Red., Blickpunkt-Ausgabe 01/2025

Eine chronische Erkrankung kann Betroffene und ihre Angehörigen regelrecht aus der Bahn werfen. Neben sozialen Auswirkungen haben einschränkende Symptome vor allem auch Folgen für die ökonomische Stabilität: Wiederkehrende Arbeitsausfälle, eine geringere Belastbarkeit bis hin zur Berufsunfähigkeit und der Bezug einer frühen und deshalb kleinen Rente können nicht selten massive finanzielle Sorgen bis hin zur drohenden Armut bedeuten, die durch den schwierigen Zugang zu unterstützenden Leistungen für viele nicht selten auch zur Realität wird.

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