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Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e. V.

Inititiative Selbsthilfe Multiple Skerose - Vereinsmitglieder

Strategien im Umgang mit der Krankheit

Die Schlimmeres-Falle – Warum der Satz „Es gibt schlimmere Krankheiten“ nicht tröstet, sondern das eigene Erleben zum Schweigen bringt

Irene Teubner, Blickpunkt-Ausgabe 02/2026

Ich sitze bei meiner Psychotherapeutin. Es ist einer dieser Termine, bei denen ich das Gefühl habe, besonders vernünftig zu sein. Ich sage: „Ich bin ja froh, dass ich nur MS habe. Es gibt schlimmere Krankheiten.“ Ich lehne mich zurück. Zufrieden. So sieht eine erwachsene Frau aus, die ihr Leben im Griff hat. Sie lächelt. Dieses Lächeln, das ich inzwischen kenne. Das Lächeln, das sagt: „Da reden wir gleich noch mal drüber.“ Und dann sagt sie es. Ruhig, ohne Vorwurf: Ich verhandle. Ich vergleiche, um mich besser zu fühlen. Aber ich fühle mich gar nicht besser. Ich schiebe nur das, was wehtut, ein Stockwerk tiefer.

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Leben mit MS an der eigenen Grenze – Zwischen Stärke und Erschöpfung

Heike Führ, Blickpunkt-Ausgabe 02/2026

Manchmal verlangt das Leben mehr von uns, als wir eigentlich geben können. Und manchmal entscheiden wir uns trotzdem, es zu tun.

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365 Tage: Dein unbeschriebenes Blatt

Heike Führ, Blickpunkt-Ausgabe 01/2026

Mut und Zuversicht verändern nicht die Diagnose – aber sie verändern den Blick auf das Leben. Trotz einer chronischen Erkrankung aufzustehen und dem Tag zu begegnen, ist kein naiver Optimismus, sondern tiefe innere Stärke. Es bedeutet, dem Leben nicht den Rücken zu kehren, auch wenn es schwer geworden ist. Wer mit Mut und Zuversicht lebt, erlaubt sich Hoffnung, selbst an Tagen mit Schmerzen, Erschöpfung oder Angst.

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Wie du lernst, gute Entscheidungen für dich zu treffen

Irene Teubner, Blickpunkt-Ausgabe 01/2026

Gerade mit der Diagnose müssen wir zwangsweise mehr Entscheidungen treffen, möglicherweise härtere Entscheidungen, die durchaus richtungsweisend für unser zukünftiges Leben sind. Vorneweg: Habt keine Angst, die falschen Entscheidungen zu treffen. Keiner von uns ist perfekt. Immerhin lassen uns diese „falschen“ Entscheidungen an uns selbst wachsen, und manchmal führen sie sogar zu etwas Wunderbarem, an das wir vorher nicht zu denken vermocht haben.

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Leben mit MS: Zwischen Verlust und Gewinn

Heike Führ, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Eine chronische Erkrankung wie MS verändert das Leben auf eine Weise, die sich Gesunde oft kaum vorstellen können. Plötzlich steht nichts mehr fest – der Körper, der einst selbstverständlich funktionierte, wird zum Unsicheren, zum Unberechenbaren. Vor allem glaubt man kurz nach einer Diagnose oft, dass nun alles schlecht wird. Aber stimmt das so? Begeben wir uns auf eine gedankliche Reise.

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Achtsames Zeitmanagement – Altes neu erfunden?

Irene Teubner, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Überall, wo man hinsieht, springt es einem in die Augen: Achtsamkeit, achtsames Zeitmanagement, die Reise zu mir selbst, Affirmationen, die man dekorativ an exponierter Stelle platzieren soll, und, und, und… Ich habe einmal auf Facebook eine solche Anzeige von einer Firma, die einen entsprechenden Kalender angeboten hat, geklickt, weil ich wissen wollte, was das genau auf sich hat. Und ob ich das eventuell in meinen Alltag integrieren kann, um es mir (gerade mit der Diagnose MS und den entsprechenden Einschränkungen) noch einfacher zu machen. Seitdem werde ich förmlich geflutet mit Angeboten aus dieser Rubrik.

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Energiemanagement bei Fatigue – im Einklang mit den eigenen Kräften

Heike Führ, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025

Fatigue ist mehr als nur Müdigkeit – es ist ein Erschöpft-Sein, das den ganzen Körper und Geist umfassen kann. Wer Fatigue kennt, weiß, dass selbst kleine Erledigungen wie Einkaufen, Duschen oder ein Gespräch/Telefonat plötzlich wie ein Marathon wirken können. Das Gefühl, nicht mehr „funktionieren“ zu können, bringt oft auch Schuldgefühle mit sich. Doch es ist wichtig, sich daran zu erinnern: Fatigue ist keine Schwäche – sie ist ein Symptom, das ernstgenommen werden muss. In solchen Momenten ist es wichtig, das eigene Energiemanagement neu zu definieren und zu gestalten.

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Wie Gedanken und Glaubenssätze unsere Realität und Gesundheit formen

Beate Eichmeier, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025

Jeder Mensch hat pro Tag im Durchschnitt ca. 60.000 bis 70.000 Gedanken. Das ist eine ganze Menge. Unser Gehirn ist dauerhaft aktiv, und manchmal denken wir sogar mehrere Gedanken gleichzeitig. Manche wiederholen sich, einige andere laufen völlig unbewusst ab. Unsere Emotionen beeinflussen unsere Gedanken ebenso wie unsere Umgebung, unsere Stimmung und das, was wir gerade tun.

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Spiritualität und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Beate Eichmeier, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025

Spiritualität (lat. spiritus, Geist, Hauch, Seele; lat. spiro, „ich atme“) bezeichnet die Hinwendung zu und die Erfahrung einer rational nicht erklärbaren transzendenten Wirklichkeit, die der materiellen Welt zugrunde liegt. Da sie auf persönlichen Erfahrungen basiert, gibt es viele unterschiedliche Definitionen und Erklärungsversuche, denen jedoch einige Aspekte gemein sind: der Glaube an einen oder die Suche nach einem Sinn und die Verbindung zu etwas Größerem. Auch das Streben nach Liebe, Harmonie, Frieden, Weisheit und Mitgefühl mit sich selbst und anderen sowie der Prozess der persönlichen Weiterentwicklung und der Entwicklung eines höheren Bewusstseins wird oft der Spiritualität zugeschrieben. Sie kann sich in der Ausübung unterschiedlichster Praktiken wie Meditation, Yoga etc. zeigen, sie kann in Verbindung mit Religion oder religiösen Praktiken gelebt werden (etwa der Suche und Integration des Heiligen und/oder ethisch Wertvollen in das eigene Leben), ist aber grundsätzlich unabhängig davon.

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Keine Zeit zur Regeneration: Schlafstörungen bei Multipler Sklerose

Heike Führ, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025

Eine gelegentliche Schlaflosigkeit ist jeder und jedem sicher bekannt. Schlafstörungen in mehr oder weniger starken Ausprägungen dagegen dauern an und beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden spürbar – die fehlende Regeneration im Schlaf schadet langfristig auch der Gesundheit. Zwischen 25 und 55 % der MS-Betroffenen leiden unter Schlafstörungen – Studien deuten auch darauf hin, dass MS-betroffene Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Gesunde.

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