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Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e. V.

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Aktuelles aus der Forschung

Seltene Erkrankungen und Orphan Drugs

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 03/2026

Tritt eine Erkrankung bei fünf oder weniger Personen pro 10.000 Menschen auf, spricht man in der EU von einer seltenen Krankheit. Weltweit gibt es 6.000 bis 8.000 verschiedene seltene Erkrankungen.

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Fortschritte in der Diagnostik: Wie aussagekräftig sind Blutbasierte Biomarker?

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 03/2026

Für das Monitoring einer MS-Krankheitsaktivität stehen die ersten Blutbasierten Biomarker zur Verfügung. Sie sollen Schübe vorhersagen und das Therapieansprechen überwachen. Im Gegensatz zu Liquoruntersuchungen ist die Blutuntersuchung eine schonendere Methode. Doch ist sie auch wirksam?

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Multiple Sklerose und Tuberkulose: Wo liegen die Interessen der Pharmaindustrie?

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 02/2026

Die Entwicklung neuer Medikamente muss sich für die Pharmaindustrie lohnen – Krankheitslast und Versorgungsbedarf spielen demnach oft keine Rolle bei der Frage, in welchen Bereichen geforscht und für welche Krankheiten welche Medikamente auf den Markt gebracht werden. Multiple Sklerose und Tuberkulose sind dafür gute Beispiele.

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Diagnostik der MS: Was bringen die neuen McDonald-Kriterien?

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 01/2026

Die letzte Überarbeitung der McDonald-Kriterien aus dem Jahr 2024 zielt darauf ab, die Diagnose der MS durch die Einbeziehung moderner Biomarker (z. B. Kappa-freie Leichtketten) und bildgebender Verfahren (Zentralvenenzeichen, Eisenrandläsionen) zu beschleunigen. Trotz der Vorteile einer früheren Behandlung wird die Revision in Fachkreisen auch kritisch diskutiert; hier steht vor allem das Risiko einer Über- oder Fehldiagnose im Raum.

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Warum Public Pharma für Menschen mit Multipler Sklerose ein Hoffnungsträger ist

Jan Wintgens, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Stellen Sie sich vor: Ein Forschungssystem, das sich nicht danach richtet, welche Medikamente den größten Umsatz versprechen, sondern danach, was Patient*innen wirklich brauchen. Für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) wäre das ein Wendepunkt. Zwar hat die Pharmaindustrie in den vergangenen Jahrzehnten wirksame Therapien hervorgebracht, doch zu welchem Preis? Viele Bedürfnisse bleiben weiterhin unberücksichtigt: Fatigue, Depressionen, alltagsnahe Rehabilitationsmethoden oder schlicht die Frage, wie Medikamente bezahlbar bleiben können. Hier setzt die Idee von Public Pharma an – ein gemeinwohlorientiertes Modell, das in anderen europäischen Ländern bereits erste Formen angenommen hat und auch in Deutschland dringend diskutiert werden sollte.

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Wie behandelt man MS? - Teil 6: Ergänzende Therapien

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 04/2025

Neben den in den letzten Heften vorgestellten medikamentösen Therapien gegen MS wird hier als Abschluss der Serie ein Überblick über ergänzende Therapieformen gegeben.

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Bewertung von Arzneimitteln in verschiedenen Gesundheitssystemen

Andrew L. Gray/Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025

Dass Gesundheitssysteme (Regierungen und Krankenversicherer) in Ländern mit hohem Einkommen es sich leisten können, mehr für neue Medikamente mit wichtigen gesundheitlichen Vorteilen zu bezahlen als Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, scheint offensichtlich. Dieses Ungleichgewicht geht einher mit einem eingeschränkten Zugang zu Arzneimitteln und Gesundheitstechnologien (z. B. diagnostischen Tests). Tatsächlich sehen sich alle Gesundheitssysteme auch mit einer Nachfrage nach neuen Medikamenten konfrontiert, die so teuer und so kompliziert in der Anwendung sind, dass sie ihre (finanziellen) Kapazitäten immer häufiger übersteigen.

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Wie behandelt man MS? – Teil 5: Basistherapie

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 03/2025

Neben den in den letzten Heften vorgestellten Immunmodulatoren, Immunsuppressiva, der Immunrekonstitution und der Therapie des akuten Schubs soll heute die Basistherapie näher beleuchtet werden. Die Mehrheitsmeinung empfiehlt, schon früh (beim klinisch isolierten Syndrom, KIS) mit einer Immuntherapie – einer sogenannten Basistherapie – zu beginnen. Aber ist dies in jedem Fall sinnvoll?

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Lenacapavir, ein Meilenstein in der HIV-Prävention – aber wer wird Zugang dazu erhalten?

Astrid Berner-Rodoreda, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025

Dass wir uns nicht aus der HIV-Epidemie heraustherapieren können, steht schon lange fest. Die hohen Infektionszahlen erfordern eine effektive Prävention, die Hand in Hand geht mit der Ausweitung der antiretroviralen Therapie. Ein neue Präventionsspritze – Lenacapavir – könnte die HIV-Prävention revolutionieren, aber der Preis wird die Musik machen. Welche Länder und NutzerInnen werden sich die Spritze leisten können? Wo wird sie erhältlich sein? Seit Anfang dieses Jahres kommt hinzu, dass die amerikanische Regierung sich aus ihrer Rolle als wichtigster globaler Unterstützer im HIV-Bereich weitgehend zurückgezogen hat.

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Wie behandelt man MS? - Teil 4: Schubtherapie

Christiane Fischer, Blickpunkt-Ausgabe 02/2025

Neben den bereits vorgestellten langfristigen Ansätzen zur Vorbeugung bzw. zur Eindämmung des Schubrisikos und damit dem Fortschreiten der Erkrankung kommt zur Behandlung eines akuten MS-Schubs die sogenannte Schubtherapie zum Einsatz.

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